Akupunktur

Die Akupunktur (Akus=Nadel, Punctura=Einstich) stellt einen Teilaspekt der traditionell chinesischen Medizin (TCM) dar und wird seit fast 4000 Jahren bei Mensch und Tier angewendet. Durch die spezifische Stimulation an genau definierten Punkten (=Akupunkturpunkte) werden vor allem die Selbstheilungskräfte des Individuums aktiviert. Diese Akupunkturpunkte befinden sich auf Meridianen, die Leitbahnen der Lebensenergie Qi.

Anatomisch betrachtet liegt an den Akupunkturpunkten ein geringerer elektrischer Widerstand als an der benachbarten Körperoberfläche vor. Sie sind außerdem in ein Nervengeflecht eingebettet, welches von Blutgefäßen begleitet wird. Die Stimulation erfolgt durch sterile, dünne Akupunkturnadeln, die keinen Hohlraum besitzen. Das Gewebe wird dadurch nicht geschädigt, und die Gefahr einer Entzündung ist sehr gering. Die Akupunktur beeinflusst über das Nervensystem alle wichtigen Bereiche des Körpers wie Bewegungsapparat, Hormonsystem, Herz - Kreislaufsystem, usw..

Was geschieht bei der Stimulation?

  • Reizung des Nervengeflechts
  • Freisetzung von körpereigenen Botenstoffen (Neurotransmitter, Endorphine,…)
  • Entspannung der Muskulatur
  • Verstärkte Durchblutung
  • Mechanische Unterstützung des Lymphflusses
  • Stimulation der körpereigenen Abwehr
  • Schmerzstillende Wirkung

Durch Akupunktur kann gestörtes geheilt werden, aber nicht Zerstörtes!